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Notfallkommunikation

Notfallkommunikation

Kommunikation über Satellit stellt eine Lösung für den Notfall dar, wenn Fest- und Mobilnetze ausfallen.

Telefonie

Für die Sprachkommunikation von Leitstelle und mobilen Einheiten werden als Grundausrüstung Satellitentelefone der Systeme Iridium, Inmarsat und Thuraya verwendet. Beim Betrieb der Telefone in Gebäuden stellt sich das Empfangsproblem für Systeme mit umlaufenden Satelliten (Iridium) oder geostationären (Inmarsat, Thuraya) gleichermaßen.

Betrieb im Gebäude

Die Lösung sind spezielle Halterungen (Docker) für die mobilen Satellitentelefone in Verbindung mit Außenantennen. Die Außenantenne wird über spezielle Hochfrequenzkabel mit dem Docker verbunden. Hier sind die Kabellängen in Abhängikeit der max. Dämpfung der Systemlösung begrenzt, liegen jedoch bei maximal 100 m, um die Kabeldicke im verlegefähigen Bereich zu halten. Diese Begrenzung kann durch Telefonanlagen-kompatible (PBX-fähige) Docker umgangen werden. Docker und Telefon werden zum nächstmöglichen Montagepunkt zur Außenantenne installiert und in die bestehende Telefonanlage eingebunden. Satellitengespräche können dann von jedem Hausapparat geführt und angenommen werden.

Betrieb in Fahrzeugen

Ist ein Betrieb in Fahrzeugen gewünscht, so stehen spezielle Auto-Docker zur Verfügung.

Akkupflege

Besonderes Augenmerk sollte man, wie bei anderen Notfall-Equipment auch, auf die Einsatzfähigkeit der Akkus in den Satellitentelefonen haben.
Ladegeräte mit speziell gesteuerter Lade- und Lagerelektronik gewährleisten den optimalen Ladezustand und die Einsatzbereitschaft über mehrere Jahre. Allerdings ist auch die Haltbarkeit von solcherart gepflegter und gelagerter Akkus begrenzt. Regelmässige Akku-Tests sind unverzichtbar und zeigen einen Austausch der Akkus nach erfahrungsgemäß spätestens 4-5 Jahren an.

Daten

Es gibt auch  Lösungen, die Datenkommunikation mit bis zu 650 kbit/s erlauben und damit auch VoIP-Lösungen unterstützen. Diese sogenannten BGAN-Satellitenterminals unterstützen grundsätzlich auch analoge und teilweise ISDN-Sprachverbindungen inkl. PBX und stellen damit eine universelle Kommunikationslösung in Zeiten zunehmender Digitalisierung von Informationen und deren Kommunikation dar. Selbstverständlich gibt es auch hier in house Lösungen, die allerdings ebenso der Kabellängenproblematik unterliegen wie der Betrieb von Telefonen.

SIM-Karten

Für den Betrieb von Notfall-Systemen empfiehlt sich der Abschluß von Postpaid-Verträgen. Sie bieten den Vorteil der ständigen Verfügbarkeit. Prepaid kann durchaus verwendet werden, allerdings muss darauf hingewiesen werden, dass im Bedarfs- also Notfall ggfs. Guthaben sehr kurzfristig nachgeladen werden muss. Zudem ist die Laufzeit des Prepaid-Guthabens in der Regel begrenzt.

Unser zusammenfassendes Urteil: Prepaid bedeutet einen hohen Verwaltungsaufwand um dieselbe Einsatzsicherheit wie bei Postpaid-Verträgen zu erhalten und ist somit nur bedingt und bei wenigen Geräten empfehlenswert.

Für eine eingehende Beratung für Ihren Bedarf und Ihre individuelle Situation rufen Sie gerne an:
+49 – 6151 – 27 84 88 0

 

nützliche Links:

ausführliche Informationen zu den Satellitennetzen: Iridium – ThurayaInmarsat 
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